über:schreiben

ich glaube, dass jeder schreiben kann.
ich glaube, dass jede schreiben sollte.

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6 Kommentare zu „über:schreiben

  1. Wenn aber alle plötzlich nur noch schreiben würden, wäre das dann nicht der Untergang des Lesens? Jeder ein Schreiber, aber keine Leser mehr in der Welt. All das Geschriebene, wie es ungelesen tot herumliegt. Ich glaube, dass jeder und jede lesen (können) sollte, und schon das ist Utopie. Wenn ich auf der Straße herumschaue, denke ich oft unwillkürlich: alles Analphabeten.

    1. hmm, ja das stimmt. aber für mich ist jemand der schreibt automatisch auch jemand der liest 😉
      aber das was du beschreibst, so als dystopie (jede_r schreibt und niemand liest –> sehr interessant). und ja es wäre schoen, wenn jede_r sinnerfassend lesen könnte 🙂

    1. noch was: ich glaube, du meinst, das uneigennützige schreiben um des schreibens willen? oder?

      ich schreibe oft (meistens?) ohne an lesende menschen zu denken. einfach weil ich schreiben will, was ich gerade denke, wahrnehme, herumspinne … diese art schreiben ist für mich lebenswichtig. und ja, dass diese art schreiben alle könnten, sollten … und dass die welt dann gewiss besser wäre, ja, das glaube ich.

      1. @künste: ja 🙂 auf jeden fall. was man dann im endeffekt wählt, ist einfach eine subjektive entscheidung, aber sich ausdrücken. und dann ist singen, malen und tanzen im weitesten sinn auch „schreiben“
        @uneigennütziges schreiben: hmm, das ist ein interessanter aspekt. ich habe darüber gar nicht so genau nachgedacht, wie ich dieses schreiben definieren würde. aber so wie du das beschreibst –> gefällt mir sehr :).
        ich habe einfach in dem moment gedacht, dass ich es schlimm finde, wenn kinder etwa in der schule gesagt bekommen, sie hätten keinen guten stil, keine gute rechtschreibung usw. mir ist zwar klar, dass man das irgendwie unterrichten muss, aber ich denke, dass vielen schon sehr früh die freude an sprache verloren geht. und das ist irgendwie doch sehr schade.

      2. ja, dass man kindern schon früh die freude am selbstausdruck verdirbt, ist so was von unnötig. vielleicht liegt hier die ursache unserer einseitig orientierten gesellschaft versteckt? das kreative, verspielte, sich selbst genügende wird unterdrückt.
        danke für deinen artikel, der mir ein kostbarer denkanstoss ist.

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