in meinem kopf, kobaltblau

eine geschichte über schreibblockaden, und die frage, wie es sich anfühlt, die eigene identität zu verlieren


Ich verliere die Buchstabenketten, die ich so schön aneinander reihen konnte. Eine nach der anderen löst sich auf und die Buchstaben gleiten wie aufgefädelte Perlen von einer Schnur und verschwinden in der Dunkelheit. „in meinem kopf, kobaltblau“ weiterlesen

erwartungen

es müsste genügen, dass wir zeit miteinander verbringen, und es müsste gleichgültig sein, wenn einer von uns entscheidet, nicht mehr zu wollen oder zu können. es ist mir nicht möglich, rein gegenwartsbezogen zu denken – zu sagen, dass es mir jetzt gut tut, dich zu sehen, und zugleich zu wissen, dass es nicht so bleibt. den sinn dahinter nicht zu erkennen, lässt mich jedes mal erneut schwindeln. es entspricht nicht unserem denken etwas nur als augenblick, als moment, ohne ziel, wahrzunehmen. ergibt das sinn?

verw::irrungen

tl;dr: Anfang und Ende einer Geschichte, die ich nie schrieb. Spaßgesellschaft, Eventkultur mixed with Emotionen und Politik, und in einem etwas diffusem Schreibstil.


 

tot der glaube, alles nur spiel, zumindest sollte es, nichts ernst, erwartet, dass man leicht gleich werbung das leben, kein sinn, sondern s-p-a-ß, eigenes wird sauber geordnet, chronologisch, dokumentiert, präsentiert, muss schreiben, dass es g-e-i-l, es l-e-g-e-n-d-a-r-y, das b-e-s-t-e, wenn nicht, dann ist es nicht, richtig, machst du, wenn dir alles egal, jede handlung muss event, jede beziehung ein sieg, WAS WILLST DU? „verw::irrungen“ weiterlesen